Entsendung/Lohnbuchhaltung

Wir bieten einen umfassenden Lohnbuchhaltungsservice und die Einreichung von Einkommenssteuermeldungen an.

 

Arbeiten, welche in Irland durchgeführt werden, unterliegen in der Regel der irischen Lohnsteuer. Für Entsandtkräfte aus Ländern, mit denen Irland ein Doppelbesteuerungsabkommen hat, gibt es Befreiungen, wenn die Mitarbeiter weniger als 183 Tage in Irland sind. Sollte ein Mitarbeiter mehr als 60 und weniger als 183 Tage in Irland arbeiten, kann eine Lohnsteuerbefreiung innerhalb von 21 Tagen nach Arbeitsbeginn beantragt werden. Bei Arbeiten von weniger als 60 Tagen ist in der Regel keine Befreiung von der irischen Lohnsteuer notwendig.

 

Die irischen Einkommenssteuersätze betragen 20 % und 40 %. Alleinstehende Personen zahlen bis zu einem Jahreseinkommen von 33800 Euro den Steuersatz von 20%. Darüber hinausgehende Einkommen werden mit 40 % besteuert.

 

Die Universal Social Charge wurde im Rahmen der Finanzkrise eingeführt und ist eine zusätzliche Abgabe auf das Einkommen. Die Sätze betragen zwischen 1 % (bis 12.012 Euro Jahreseinkommen) und 8 % (ab 51.376 Euro Jahreseinkommen).

 

Bei in Irland ansässigen Lohnempfängern wird von den zu zahlenden Steuern ein jährlicher Betrag von 3300 € abgezogen. Bei Ehepaaren mit nur einem Einkommen wird dieser Betrag um weitere 1650 € erhöht. Abhängig von weiteren persönlichen Umständen gibt es weitere Abzüge von den zu zahlenden Steuern.

 

Sozialversicherung

 

Die Arbeitgeberabgaben für die Sozialversicherung betragen bis zu 10,75 % und die Arbeitnehmerbeiträge bis zu 4 % vom Einkommen. Entsandtkräfte sollten vor Ihrer Entsendung das Formular A1 beantragen, da ansonsten für das in Irland verdiente Einkommen Beiträge an die irische Sozialversicherung bezahlt werden müssen.

 

Unsere Dienstleistungen umfassen:

 

- Beratung zu Einkommensteuer

- Registrierung zur Einkommenssteuer

- Lohnbuchhaltung                                                

- Beratung zu entgelten Vorteilen (benefit in kind)

- Informationen zu Steuervergünstigungen wie: FED -Foreign Earnings Deduction, SARP-  Special      Assignee Relief Programme, Bike to work und anderen.

- Rückerstattung der Einkommenssteuer

- Beantragung der Lohnsteuerbefreiung

 

Körperschaftssteuer

 

Im Doppelbesteuerungsabkommen wird festgelegt, ab wann Unternehmen eine Betriebsstätte begründen. Bei Baustellen ist dies in der Regel  12 Monaten nach Baubeginn der Fall. 

Der irische Standardkörperschaftssteuersatz beträgt 12,5 %. Daneben gibt es noch einen Besteuerungssatz von 25 % für Einkommen aus Investitionen, wie z.B. aus Miet- und Zinseinkommen. Für Unternehmen, die in Irland registriert sind, aber nicht steuerlich ansässig sind, gilt der Körperschaftssteuersatz von 25 %. Hierdurch soll verhindert werden, dass „Postkastenunternehmen“ 12.5 % Körperschaftssteuer zahlen.

 

Unsere Dienstleistungen umfassen:

 

-Beratung zum Doppelbesteuerungsabkommen und Bedingungen für eine Betriebsstätte

-Beratung zur Körperschaftssteuerrate, Vergünstigungen für neue Unternehmen (Start-up exemption), Abschreibungen (capital allowances), Intellectual property , Forschung und Entwicklung (Research and Development)

-Unternehmensgründung und Registrierung zur Körperschaftssteuer

-Einreichung der Körperschaftssteuermeldungen