Arbeitnehmerentsendung in die Republik Irland

Sie möchten Mitarbeiter für einen begrenzten Zeitraum nach Irland versenden, damit dieser/diese Arbeiten/Dienstleistungen vor Ort durchführt, dann sind neben den steuer- und sozialversicherungsrechtlich zu beachtenden Punkten auch arbeitsrechtliche Gesichtspunkte zu beachten.

 

Wir möchten Ihnen nachfolgend gerne einen kurzen Überblick  über die arbeitsrechtlichen Regelungen bei der Arbeitnehmerentsendung nach Irland geben:

 

Die EU-Vorgaben zur Arbeitnehmerentsendung, welche den Schutz von entsandten Arbeitnehmern vor einer Schlechterstellung gegenüber den Arbeitnehmern im Aufnahmestaat bezwecken, wurden am 27.Juli 2016 durch die „posting of workers regulation 2016“ in Irland rechtlich umgesetzt.

 

Sollten Sie, als Dienstleister und Arbeitgeber, eine Entsendung von Arbeitnehmern bezwecken, haben Sie u.a. eine Meldepflicht zu beachten. Sie müssen die zuständige irische Behörde über alle entsandten Arbeitnehmer informieren.

 

Die Meldung der jeweils zu entsendenden Arbeitnehmer sollte vor der Entsendung der Arbeitnehmer bei der zuständigen irischen Behörde eingehen. Diese Meldung sollte vorsorglich auch bei z.B. Geschäftsreisen, Networking, Vorträgen vorgenommen werden, da sich aus der Richtlinie für die Arbeitnehmerentsendung nichts zu einer etwaigen Befreiung entnehmen lässt.

 

 

Gerne bieten wir Ihnen an, Sie diesbezüglich zu beraten und Sie im Rahmen ihrer Arbeitnehmerentsendung zu unterstützen.