Erfolgreiche Nanotechnologie Konferenz und Unternehmerreise

Beginn:
11.11.2013 | 09:00
Ende:
15.11.2013 - 17:00
Ort:
Dublin, Irland

Die interaktive Konferenz “So What Has Nanotechnology Ever Done for Us?” im CRANN Nanoscience Institute am Trinity College Dublin am 13. November 2013 brachte Menschen aus Forschung, Hochschulen und Industrie aus Deutschland und Irland zusammen. Während des gesamten Tages teilten drei irische und vier deutsche Nanotechnologieexperten ihr Wissen via Präsentationen über innovative nanobasierte Technologien mit insgesamt 35 interessierten Delegierten. Die in einer U-Form aufgestellte Zimmereinrichtung hat sich als ein hervorragendes Format für ständiges Interagieren zwischen den einzelnen deutschen und irischen Teilnehmern erwiesen. Darüber hinaus baten die Kaffee- und Mittagspausen ebenfalls ausgezeichnete Möglichkeiten zur Kommunikation und zum Austausch von Informationen.

 

Testimonials: 

  • „Die Konferenz bat die Möglichkeit zur Kommunikation mit deutschen Unternehmen, deren Aktivitäten eine starke Verbindung zu unseren Tätigkeiten haben und genau das wäre wichtig in Bezug auf potentielle direkte Interaktionen, sowie für mögliche H2020 Zusammenschlüsse. Diskussionen mit zwei Unternehmen ergaben sich bereits als extrem vielversprechend.“ Dr. Michael Nolan, Tyndall National Institut
  • Eine sehr interessante Darbietung von deutschen und irischen Nano-Verbänden um als Forscher einen Einblick in deren Industriebereich zu gewinnen“ Dr. Deirdre Edge, UCC

Einige Ergebnisse der Konferenz:

 

  • Ungeachtet davon, dass Nanotechnologie nicht eine alleinstehende Industrie ist, sondern eher eine ermöglichende Technologie, welche sich über mehrere Industrien erstreckt, wurde in den letzten Jahren eine Menge an Arbeit in Deutschland und Irland investiert, um dieser Technologie einen Namen zu machen.
  • Die größte Herausforderung für die Nanotechnologie ist die Zusammenführung von Forschungsanbietern aus unterschiedlichsten Branchen, welche keine Erfahrung in der Zusammenarbeit haben. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist ein Schlüsselfaktor für die industrielle Einführung von Nanotechnologie; je höher man sich in der Wertschöpfungskette befindet, desto mehr wird Kollaboration vorausgesetzt.
  • Der Ursprung des Entwicklungsprozesses von Nanotechnologie bietet viele Möglichkeiten zur Zusammenarbeit für KMUs und große multinationale Unternehmen. Der einfachste Weg eine Industrie im Bereich neuer Technologien zu gewinnen, ist die Sicherstellung von einfachen Prozessen in der Entwicklung, so dass Technologien schnell und unkompliziert übertragen werden können und sich gewinnbringende Möglichkeiten in kürzester Zeit ergeben.

Beispiele der vorgestellten innovativen nanobasierten Technologien beinhalten unter anderem:

  • Nano Zentrum Berlin‘s außergewöhnlicher und neuartiger wasserabweisender Nanosand, welcher zum Hochwasserschutz sowie zum Sickerwasserschutz  während Ölkatastrophen und Ölverschmutzungen verwendet werden kann.
  • Pioneer Medical Devices erneuerbare, hygienisch aktive Nanopartikel für die Anwendung bei komplexen Medizinprodukten - effektiver als die ständige Säuberung und High-Level Desinfektion, welche ebenfalls einen Beitrag zur Bekämpfung von MRSA, was 20% aller Infektionen in deutschen und 50 % aller britischen Krankenhäusern verursacht,  leisten.
  • INM’s Kerngehäusekonzept für anti-reflektierende Beschichtungen: Ein kompliziertes und teures Mehrfach-Tauchverfahren für Solarzellen wurde ersetzt durch die Anwendung von Nanotechnologie mit einem wesentlich kostengünstigerem und weniger arbeitsintensivem Einmal-Tauchverfahren mit deutlich verbessertem Ergebnis. Bsp.: Die Transmission konnte auf 95.5% erhöht werden.
  • Nanoscribe bietet den weltweit kommerziell schnellsten erhältlichen 3D-Drucker mit einer submikrometer Auflösung an.

Ergänzend zu der Teilnahme an der interaktiven Konferenz hatten die vier deutschen Unternehmen – INM Leibniz Institut für neue Materialen, Nano Zentrum Berlin und Pioneer Medical Devices -  individuelle Geschäftstreffen mit irischen Unternehmen und Organisationen zur Erkundung möglicher Kooperationen und Zusammenarbeit. Insgesamt fanden verteilt in ganz Irland innerhalb der gesamten Woche mehr als 25 Treffen mit irischen Unternehmen statt. Erste Ergebnisse zeigten bereits ein sehr viel versprechendes Kooperationspotential für das Nano Zentrum Berlin, INM und Pioneer Medical Devices.

Präsentationen: 

 

 

 

Letzte Update 04.11.2013

Die Deutsch-Irische Industrie- und Handelskammer veranstaltet vom 11.11.2013 bis zum 15.11.2013 eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Geschäftsanbahnungsreise nach Irland.

 

Nutzen Sie eine eintägige Präsentationsveranstaltung am 13.11.2013 vor Ort, um Ihr Unternehmen, Ihre Produkte, Dienstleistungen und möglichen Kooperationsfelder vorzustellen.

Sie werden an mindestens 3 Tagen individuell vorbereitete Geschäftsgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern (Händlern, Distribuenten, Kooperationspartnern, Endkunden/-nutzern u.a.) führen.

Erhalten Sie durch eine Zielmarktanalyse konkrete Informationen über Ihre Absatzmöglichkeiten und die Leistungsfähigkeit der Nanotechnologie-Branche in Irland.

Weitere Informationen finden Sie HIER