Großbauprojekte in Irland – Steuerberatung für Deutsche Bauunternehmen

03.05.16

Irland wächst wieder. Und damit geht auch ein gesteigertes Interesse einher. Das ist nicht überraschend: Die irische Wirtschaft wächst weiterhin um starke 5% pro Jahr, das BIP ist mit 36.800 Euro allgemein 6,7% höher als das deutsche BIP und liegt somit 25,6 % höher als der EU-Durchschnitt. Für deutsche Bauunternehmen bieten sich dadurch interessante Markteinstiegschancen in Irland. Neben dem Ausbau des europäischen Google Head Quarters, sind noch viele weitere Bauvorhaben in Planung, wie zum Beispiel der Bau eines neuen Stadtzentrums in Süd-Dublin im Wert von 2,5 Mrd. Euro sowie einer nationalen Müllverbrennungsanlage.

 

Insgesamt 2,3 Milliarden Euro werden in den Bau meherer Rechenzentren investiert, zum Beispiel wird Google in den kommenden Jahren sechs Datenzentren in Dublin bauen und dabei 400 neue Jobs schaffen. Besonderen Wert beim Bau legt Google dabei auf die Nachhaltigkeit der Datenzentren. Neben einem modernen Kühlungssystem, möchte Google seine Standards auch bezüglich Energieeffiziens durchsetzen um weiterhin eine Co2-neutrales Unternehmen zu bleiben.

Die  Müllverbrennungsanlagen „Poolbeg“ in Dublin und Cork  sind essentiell um die EU-Zielvorgaben zur Reduktion von Abfalldeponien zu erreichen. Poolbeg wird 80.000 Haushalte mit Energie und 50.000 Haushalte mit Fernwärme versorgen. Der Bau hat 2014 mit einem erwarteten Wert von insgesamt etwa 750 Millionen Euro begonnen und soll bis 2017 fertig gestellt werden. Über 300 vielfältige Arbeitsplätze in der Bauindustrie sowie 100 permanente Positionen werden durch den Bau der Anlage geschaffen.

Ein weiteres Projekt in der Hauptstadt Dublin ist der Bau eines Kinderkrankenhauses: Mit etwa 650 Millionen Investitionen ist der Bau das größte Projekt in der Geschichte des irischen Gesundheitswesens. Baubeginn ist im Sommer 2016 und die voraussichtliche Fertigstellung wird im Jahr 2020 erwartet. Auch die anliegenden Straßen sollen im Zuge des Bauvorhabens grundsaniert werden. Über 500 Betten wird das neue Kindekrankenhaus besitzen, sowie ein Forschungs- und Innovationszentrum. 

Zusätzliche Bauvorhaben in Irland sind die Erweiterung der Sendezentrale des irischen Fernsehens im Wert von ca.360 Mio. Euro, die Weiterentwicklung eines Hafens (Wert etwa 300 Millionen Euro) und die  Erweiterung eines Einkaufszentrums in Süd-Dublin (Wert etwa 180 Millionen Euro).

Bauunternehmen, die Interesse haben, in Irland tätig zu werden, sollten sich vor allem mit den Themen Steuern und Sicherheitsschulungen auseinandersetzen. Durch frühzeitige Information kann beispielsweise verhindert werden, dass 35 % Bauabzugssteuern von den jeweiligen Abschlagszahlungen einbehalten werden. Außerdem kann sich der Baubeginn durch verpasste Sicherheitsschulungen verzögern. 

DEinternational bietet Steuerberatung zu den Themen Bauabzugssteuer, Mehrwertsteuer, Lohn- und Einkommenssteuer in Irland an, sowie die Organisation von Sicherheitsschulungen. Zu diesen Themen finden Sie mehr Informationen unter folgendem Link auf unserer Webseite.