DEinternational - die neue Dienstleistungsmarke der deutschen Auslandshandelskammer

Deutschland zählt zu den führenden Exportnationen in der Welt. Der weltweite Handel sorgt hierzulande für Wachstum und Beschäftigung. 39 Prozent des BIP werden über den Export erzielt, rund neun Millionen Arbeitsplätze sind direkt abhängig vom Export. Auch für den deutschen Mittelstand gibt es zur Globalisierung keine Alternative. Von den rund 3 Mio. deutschen mittelständischen Unternehmen sind ca. 10% bereits im Ausland aktiv - das Potenzial ist deutlich größer.
Erfolgreiche Geschäfte im Ausland erfordern allerdings eine gründliche ein – bis zweijährige Vorbereitungszeit. Neben intensiven Marktberatungen fallen Geschäftsreisen und Messebesuche in diese Zeit. Je gründlicher die Recherche und die Marktbeobachtung, desto erfolgreicher der Markteintritt. Für mittelständische Unternehmen ist dieser Weg in neue Märkte häufig zu aufwändig. Auch stellt sich die Suche nach Geschäftspartnern und den richtigen Kontakten komplizierter dar. Und häufig stehen Unternehmen vor der bitteren Erkenntnis, dass die eigene Kosten- und Preissituation im Ausland nicht wettbewerbsfähig ist.
Für diese Unternehmen sind die deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) seit jeher eine der bevorzugten Anlaufstellen; dies zeigen u.a. auch die jüngsten Ergebnisse einer Umfrage der deutschen Industrie- und Handelskammern bei rund 4.400 Unternehmen. Mit der neuen Dienstleistungsmarke DEinternational wollen die AHKs ihre Attraktivität noch erhöhen.
Die Marke
Mit der Marke DEinternational geben die AHKs ein weltweites Versprechen, dass trotz unterschiedlicher regionaler Besonderheiten ein einheitliche Angebote und berechenbare Leistungen erbracht werden können.
Unter DEinternational wird die bisherige Arbeit der AHKs zu einem neuen und verbesserten Angebot zusammengefasst. DEinternational hat es sich zum Ziel gesetzt, speziell den deutschen Mittelstand beim Auf- und Ausbau der Geschäftsbeziehungen im Ausland zu unterstützen.
Das Netzwerk der AKH umfasst bisher rund 120 Büros und Kammern in 80 Ländern mit über 40.000 Unternehmen als Mitglieder. DEinternational wird am 1. Januar 2006 zunächst in 32 Ländern in einer Pilotphase eingeführt.



