Recht

Umfangreiche, bilinguale Rechtsberatung - unser Consulting-Service DEinternational hilft Ihnen gerne weiter.

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Unser Team bietet Ihnen eine verständlich aufbereitete Beratung zum Thema Recht in Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedsunternehmen, die sich auf verschiedene Bereiche dieser Thematik spezialisiert haben, an. Die Deutsch-Irische Industrie- und Handelskammer fungiert dabei als Vermittler zwischen Ihnen als Klient und den entsprechenden Beratern, wir bleiben somit in allen Belangen der Ansprechpartner für Ihre Bedürfnisse. Um das Verständnis zu erleichtern, bieten wir diesen Service je nach Bedarf sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache an.

Unsere Leistungen:

Rechtsauskunft

 Verhandeln Sie als deutscher Unternehmer gerade mit einem Handelsvertreter in Irland? Überlegen Sie, ob Sie in Irland einen festen Mitarbeiter anstellen und eine Niederlassung errichten sollen?

Wir informieren Sie praxisnah in deutscher Sprache zu Fragen des irischen Arbeits-, Handelsvertreter- und Gesellschaftsrechts.

UnternehmensgündungSie sind unsicher, ob Sie eine Zweigniederlassung oder eine Tochtergesellschaft errichten sollten? Wir erklären Ihnen die rechtlichen Unterschiede. Wir führen Sie ein in die Besonderheiten der Limited.
ArbeitsvertragSie möchten für Ihren neuen Mitarbeiter einen Arbeitsvertrag verfassen? Wir sagen Ihnen, welchen Mindestanforderungen der Vertrag unterliegt, welche Kündigungsfristen Sie einzuhalten haben und ob ein Mindestlohn zu beachten ist. Obgleich EU-Richtlinien weite Bereiche des europäischen Arbeitsrechts harmonisiert haben, bestehen zwischen Deutschland und Irland noch zahlreiche Unterschiede. Wir weisen Sie auf diese hin.
HandelsvertretervertragWenn Sie einen irischen Handelsvertreter bestellen, ist zuerst zu überlegen, welches Recht auf den Vertrag Anwendung finden soll. Dabei ist zu bedenken, dass die EG-Richtlinie zum Handelsvertreterrecht in Irland zwar vollständig umgesetzt worden ist, aber keine vollständige Vereinheitlichung mit deutschem Recht mit sich gebracht hat. Wir erklären Ihnen die wesentlichen Unterschiede zwischen dem deutschen und dem irischen Handelsvertreterrecht. Wir können Ihnen sagen, welche Kündigungsfrist gilt und ob der Handelsvertreter einen Ausgleichsanspruch hat. Sie können von uns auch einen zweisprachigen Handelsvertretervertrag nach deutschem Recht beziehen, der die Verhandlungsgrundlage zwischen Ihnen und Ihrem neuen Geschäftspartner bilden könnte.
HonorareUnsere Dienstleistungen erfolgen auf Honorarbasis. Wenn Sie Ihre Frage per Mail einreichen, erhalten Sie von uns umgehend ein Leistungsangebot. Falls wir Ihnen nicht helfen können, benennen wir Ihnen geeignete Mitgliedskanzleien.

Handels- und Bonitätsauskünfte

Handelsregisterauszüge

Wir können für Sie einen englischsprachigen Auszug aus den irischen Gesellschaftsregistern einholen. Dort sind die Unternehmen eingetragen, bei denen es sich um Kapitalgesellschaften (ltd. oder plc) handelt.

Der Registerauszug enthält in der Regel Informationen über:

  • Den Registersitz (registered office); dieser muss bei der Zustellung von Klagen grundsätzlich angegeben werden und weicht häufig von der Ihnen bekannten Geschäftsadresse ab
  • Die vertretungsberechtigten Direktoren
  • Den Jahresabschluss (einschl. Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung)
  • Den official oder administrative receiver; diese werden bei der Abwicklung der Gesellschaft bestellt
  • Die bevorstehende zwangsweise Löschung der Gesellschaft; irische Gesellschaften unterliegen einer strengeren Überwachung der Veröffentlichungspflichten beim Jahresabschluss als deutsche Unternehmen. Bei Verstoß wird die Gesellschaft automatisch - ohne Konkursverfahren - gelöscht

Kreditauskünfte

Ferner können wir für Sie eine Kreditauskunft einholen. Sie ist erhältlich über Kapitalgesellschaften (ltd. oder plc) mit Sitz in Irland. Die Kreditauskunft erfolgt in englischer Sprache und enthält neben einer Zusammenfassung und Auswertung der aus öffentlichen Quellen erhältlichen Informationen in der Regel folgende Angaben:

  • Die Einstufung in verschiedene Risikokategorien
  • Die Angabe zum monatlichen Kreditrahmen
  • Einen Vergleich der Ergebnisse der Gesellschaft mit dem Branchendurchschnitt
  • Die Anzahl der Beschäftigten
  • Die Bankverbindung

Die Erteilung der Kreditauskunft erfolgt streng vertraulich. Unser Auftraggeber darf deren Quelle und Inhalt in keinem Fall weitergeben. Alle Auskünfte beruhen auf Angaben Dritter. Die Deutsch-Irische Industrie- und Handelskammer und ihre Auftragnehmer übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Auskünfte.

Arbeitnehmerentsendung in die Republik Irland

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Sie möchten Mitarbeiter für einen begrenzten Zeitraum nach Irland versenden, damit diese Arbeiten/Dienstleistungen vor Ort durchführen? Dann sind neben den steuer- und sozialversicherungsrechtlich zu beachtenden Punkten auch arbeitsrechtliche Gesichtspunkte zu beachten.

Hier finden Sie einen kurzen Überblick über arbeitsrechtliche Regelungen bei der Arbeitnehmerentsendung nach Irland:

Die EU-Vorgaben zur Arbeitnehmerentsendung, welche den Schutz von entsandten Arbeitnehmern vor einer Schlechterstellung gegenüber den Arbeitnehmern im Aufnahmestaat bezwecken, wurden am 27.Juli 2016 durch die „posting of workers regulation 2016“ in Irland rechtlich umgesetzt. 

Sollten Sie als Dienstleister und Arbeitgeber eine Entsendung von Arbeitnehmern bezwecken, haben Sie u.a. eine Meldepflicht zu beachten. Sie müssen die zuständige irische Behörde über alle entsandten Arbeitnehmer informieren.  

Die Meldung der jeweils zu entsendenden Arbeitnehmer sollte vor der Entsendung der Arbeitnehmer bei der zuständigen irischen Behörde eingehen. Diese Meldung sollte vorsorglich auch bei z.B. Geschäftsreisen, Networking, Vorträgen etc. vorgenommen werden, da sich aus der Richtlinie für die Arbeitnehmerentsendung nichts zu einer etwaigen Befreiung entnehmen lässt.   

Gerne bieten wir Ihnen an, Sie diesbezüglich zu beraten und Sie im Rahmen ihrer Arbeitnehmerentsendung zu unterstützen.

Arbeitsgenehmigungen/Visa

Staatsangehörige aus Nicht-EU-Staaten benötigen ein Visum für die Einreise nach Irland.

Nähere Informationen hierzu können bei dem jeweiligen Konsulat bzw. Botschaft eingeholt werden.

Wünscht ein Arbeitgeber, einen Nicht-EU-Bürger in Irland zu beschäftigen, muss zuerst nach einem potenziellen Beschäftigten aus einem EU-Mitgliedstaat gesucht werden. Gelingt ihm dies nicht, darf die Position mit einem Beschäftigten aus einem Nicht-EU-Staat besetzt werden.

Grundsätzlich bedürfen Beschäftigte aus einem Nicht-EU-Staat vor Aufnahme der Arbeit in Irland einer gültigen Arbeitsgenehmigung, welche vom Department of Enterprise ausgestellt wird.

Daneben gibt es Arbeitsvisa (Work authorisations), welche von den jeweiligen Botschaften in Zusammenarbeit mit dem Department of Justice gewährt werden.
Außerdem gibt es die Möglichkeit einer Business Permission, welche vorraussetzt, dass ein Kapital von 300.000 Euro übertragen wird und sicher stellt, dass eine Beschäftigung für zwei EU-Staatsangehörige geboten wird. 

Gemäß des Employment Permits Acts 2006 sind am 01.02.2007 neue gesetzliche Bestimmungen in Kraft getreten. Es gibt drei neue Kategorien von Arbeitsgenehmigungen:
Green Cards, work permits and intra company transfer.

Unabhängig davon gibt es die Möglichkeit, Beschäftigte für einen kurzen Zeitraum mit einem Van-der-Elst-Visum nach Irland zu entsenden, welches bei dem jeweiligen Konsultat oder Botschaft vor Ort beantragt werden kann.

Das DEinternational-Angebot

 

  • Wir informieren Sie über neue Bestimmungen zu den Arbeitsgenehmigungen
  • Helfen Ihnen bei Behördengängen
  • Sind für Sie der Ansprechpartner vor Ort!